In einer Bodentiefe von ca. 1 - 1,5m werden mehrere hundert Meter Kunststoffrohre verlegt. Durch das Umpumpen einer Frostschutzlösung (Sole) wird die kostenlose Erdwärme genutzt.
Für eine Heizleistung von 10 Kilowatt benötigt man zwischen 500 und 600m Rohr bzw. zwischen 300 und 480m² Bodenfläche.
Tiefenbohrung
In ein entsprechend tiefes Bohrloch wird eine Erdwärmesonde aus Kunststoffrohren eingesetzt. Beim Durchgang der Soleflüssigkeit in die Tiefe und wieder zurück nimmt die Sonde kostenlose Wärme auf.
Für eine Heizleistung von 10 Kilowatt benötigt man je nach Bodenbeschaffenheit eine oder mehrere Sonden mit bis zu 100m Sondentiefe.
(Haltbarkeit bis ca. 60 Jahre!)
Direktverdampfungs-Wärmepumpen
Kupferrohre mit einer Schutzummantelung aus Kunststoff werden waagrecht im Erdreich verlegt.
In diesen Rohren zirkuliert direkt das Arbeitsmittel der Wärmepumpe. Eine zusätzliche Umwälzpumpe
entfällt damit. Direktverdampfung erzielt höchste Effizienz bei der Energieausbeute.
Für eine Heizleistung von 10 Kilowatt benötigt man zw. 380 und 450 m Rohr bzw. zwischen 230 und 360 m2 Bodenfläche.
Wasser-Wärmepumpen
Grundwasser wird mit einer Pumpe aus einem Brunnen entnommen
und die kostenlose Wärme genützt. Danach wird es über einen
Schluckbrunnen wieder dem Boden zugeführt. Grundwasser ist eine
ideale Wärmequelle, da es das ganze Jahr annähernd die gleiche
Temperatur hat.
Für eine Heizleistung von 10 Kilowatt benötigt man zwischen 1.500 und
1.800 Liter Grundwasser pro Stunde.
Luft-Wärmepumpen
Die Umweltwärme kann auch aus der Außenluft entnommen werden.
Dabei wird mit einem Ventilator die Luft über einen Wärmetauscher angesaugt und abgekühlt.
Die Wärmepumpe kann auch bei Lufttemperaturen im Minusbereich
betrieben werden.